Vermittlungsvorschläge als Stellenvorschläge getarnt?!

      Vermittlungsvorschläge als Stellenvorschläge getarnt?!

      Kämpfer und Kämpferrinnen,



      gestern hatte ich ein "Beratungsgespräch" in meinem JC. Wie üblich wollte man mir eine EGV aufschwätzen. Habe natürlich nicht unterschrieben. Aktuell habe ich weder eine gültige EGV noch einen VA.



      Das scheint den Aufsehern nicht gefallen zu haben. Mir wurden einige Vermittlungsvorschläge ausgedruckt. EGV und VVs eingesteckt und ab.



      Zu Hause die VVs durchgesehen. Alles Zeitarbeit, große Überraschung. Dann gab es aber eine wirkliche Überraschung. Die VVs haben ausnahmslos eine RFB, wie es ja formal so vorgeschrieben ist. Allerdings nennen die sich ebenfalls ausnahmslos Stellenvorschläge, statt Vermittlungsvorschläge. :shock:


      Zählen die Dinger jetzt als VV, d.h. ich muss mich bewerben, oder nur als Stellenvorschläge, d.h. als Altpapier?
      Hallo Edelhartzer,

      habe eben mal sämtliche "Angebote" die mir je unterbreitet wurden, angesehen. Tatsächlich werden mehrere Bezeichnungen verwendet. Liegt scheinbar an der jeweiligen "Fachkraft". Bekam früher mal sogar einen Schrieb aus einem anderen Bundesland, dort hieß es "Stellenanzeige". Mit "Stelleninformation" kann ich auch aufwarten. Die Experten schreiben da zusammen, was die wollen.

      Mir geht es hier um die Verbindlichkeit. Auf VV muss sich beworben werden, egal ob eine gültige EGV oder ein VA vorliegt. Auf die anderen ohne RFB, wie sie auch immer genannt werden, nicht.

      Nun geben die "Stellenvorschläge" raus, die eine RFB haben. Gelten die nun als VV oder nicht?
      Hallo,

      meiner Meinung nach sind die Dir übersandten Stelleninformationen als "Bescheide" zu verstehen, und somit wie ein VA zu behandeln.

      Verwaltungsakt und Rechtsbehelfsbelehrung
      Vorab zum Begriff "Verwaltungsakt": Ein Verwaltungsakt ist eine behördliche Verfügung oder Entscheidung. Im rechtlichen Alltag sind die am häufigsten anzutreffenden Verwaltungsakte die behördlichen Bescheide. Erlässt einen Behörde einen Bescheid (Verwaltungsakt), so ist dieser Bescheid mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen, aus der für den Empfänger des Bescheides ersichtlich sein muss, wie er gegen diesen Verwaltungsakt rechtlich vorgehen kann.

      Mehr hierzu bei: finanztip.de/recht/sonstiges/widerspruch.htm#ixzz2aFuHptk1

      Auch wenn als Überschrift nun nicht "Bescheid" steht, wäre meiner Meinung nach eine Nicht-Bewerbung sanktionsbewehrt.

      Du hast schließlich mal irgendwann in Deinem Antrag unterschrieben, dass Du alles tun wirst, um aus dem Sozialleistungsbezug rauszukommen (sinngemäß, ich habe die genaue Formulierung nicht mehr im Kopf).
      Und dazu gehört eben auch, sich zu bewerben - auch auf Stelleninformationen und VVs der AfA bzw. des JC.

      Die Diskussion über Zeitarbeitsfirmen hatten wir ja schon mal mit dem Fazit,
      dass es solche und solche gibt.

      Wenn Du Dir eine Sanktion einfangen willst, ignoriere die Schreiben.
      Wenn nicht, sei geschickt in der Formulierung der Bewerbungsschreiben und
      - falls man Dich zum Gespräch einlädt - in der Gesprächsführung.
      Den ZAF-Fragebogen kennst Du ja. Einfach mal ein paar Fragen ins Gespräch eingestreut ...
      und schon bist Du für die ZAF uninteressant, da Du Deine Rechte kennst.

      LG
      AuE @};-
      Meine Beiträge geben meine persönlichen Erfahrungen und Ansichten wieder und sind nicht als Rechtsberatung zu verstehen. Eine Anwendung der von mir geschilderten Erlebnisse und Methoden erfolgt immer auf eigene Gefahr!

      ARBEIT_und_ERHOLUNG schrieb:

      Wenn Du Dir eine Sanktion einfangen willst, ignoriere die Schreiben.

      Wenn nicht, sei geschickt in der Formulierung der Bewerbungsschreiben und

      - falls man Dich zum Gespräch einlädt - in der Gesprächsführung.

      Den ZAF-Fragebogen kennst Du ja. Einfach mal ein paar Fragen ins Gespräch eingestreut ...

      und schon bist Du für die ZAF uninteressant, da Du Deine Rechte kennst.


      ARBEIT_und_ERHOLUNG schrieb:

      LG

      AuE




      Das mit dem uninteressant ist kritisch. Sind alles billige Hilfstätigkeiten auf Zeitarbeit, teilweise werden gleich 5 Arbeitnehmer gesucht - die werden nehmen was sie kriegen können.





      Eventuell könnten die "Vorschläge" wegen Unbestimmtheit angegriffen werden. Da fehlen der Tarifvertrag ("Bezahlung nach Vereinbarung"), genaue Arbeitszeiten und Tätigkeit. Bei einigen wird "Bereitschaft zur Schichtarbeit" verlangt. Gibt es da Vorschriften, oder muss sich der Hartzer auf jede unbestimmte Drecksstelle bewerben?
      Hi,

      Du wirst Dir beim Amt keine Freunde machen, wenn Du jedes Stellenangebot angreifst.
      Sehr schnell kommst Du dann in den Ruf eines Querulanten, und man wird sich schwerer damit tun, Dir Kann-Leistungen zu bewilligen.

      Eine Angreifbarkeit ist geboten, wenn die Stelle nicht zumutbar ist, siehe § 10 SGB 2 oder auch dieses Merkblatt -> klick

      Solltest Du bereits mal beim ÄD gewesen sein und im Gutachten des ÄD ist Schichtarbeit ausgeschlossen, dann ist das entsprechende Stellenangebot unzumutbar.

      Tarifvertrag und Entlohnung könntest Du natürlich vorab schriftlich beim Amt erfragen (vermutlich wird es heißen: Bewerben Sie sich erst mal und fragen dann beim AG danach).

      Ansonsten ist es leider so, dass ALG 2-Empfänger jede zumutbare Arbeit annehmen müssen.

      LG
      AuE @};-
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      @ AuE

      Danke für deine Informationen. Deiner Darstellung zufolge sieht es nicht gut für mich aus. Gibt es denn im Forum keine anderen Meinungen, gab es erfolgreiche Abwehr beschissener "Angebote" vor dem Einstellungsgespräch?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Jessy61“ () aus folgendem Grund: Vollzitat entfernt - ein einfaches @ reicht meist!

      unabhängige Justiz schrieb:

      sumse schrieb:



      Zitat

      Nun geben die "Stellenvorschläge" raus, die eine RFB haben. Gelten die nun als VV oder nicht?

      ganz klares ja ^ bewerben und gut iss
      pflicht erfüllt



      Ich würde es falls möglich vermeiden, mich auf Drecksstellen zu bewerben. Bist du dir sicher, Gerichtsurteile, Quellenangabe?


      dazu brauchst du keine urteile

      einmal gesetzlich geregelt

      und wenn VVs mit RFB dran sind

      kannst du davon ausgehn das diese stellen geprüft wurden und das man schon sich drauf bewerben sollte bei einer RFB sonnst Sanktion wenn man kein triftigen grund hat für eine nichtbewerbung darauf

      es gibt genug bewerbungsarten wie man auf drecksstellen sich bewerben kann die gerichtsfest sind ohne das die Behörde einen was kann

      auch das man nicht eingeladen wird bzw sehr sehr selten^^

      unabhängige Justiz schrieb:

      Nun gut (in Wahrheit :ymsick: ), dann werde ich mich bewerben. Eine Frage. Zu jeder Stelle liegt ein Formular bei, dass zur ArGe zurückgeschickt werden soll. Weder will ich dafür Porto zahlen, noch deren Arbeit erledigen. Bin mir jetzt nicht sicher, ob ich zur Rücksendung verpflichtet bin. Wie lautet die aktuelle Rechtssprechung dazu?

      was hast du eigentlich immer mit der Rechtsprechung ?

      wie währs man mit SGB 1 bis 10 lesen und verstehn

      dann im Forum ab und zu mal lesen

      du must das Formular nicht zurück senden

      du must nur darlegen das du dich beworben hast

      wie was akzeptiert wird must du in deine EGV bzw VA schauen wenn nix vorhanden von beiden dannfrage deinen SB

      sumse schrieb:

      unabhängige Justiz schrieb:

      Nun gut (in Wahrheit :ymsick: ), dann werde ich mich bewerben. Eine Frage. Zu jeder Stelle liegt ein Formular bei, dass zur ArGe zurückgeschickt werden soll. Weder will ich dafür Porto zahlen, noch deren Arbeit erledigen. Bin mir jetzt nicht sicher, ob ich zur Rücksendung verpflichtet bin. Wie lautet die aktuelle Rechtssprechung dazu?


      was hast du eigentlich immer mit der Rechtsprechung ?



      wie währs man mit SGB 1 bis 10 lesen und verstehn



      dann im Forum ab und zu mal lesen



      du must das Formular nicht zurück senden



      du must nur darlegen das du dich beworben hast



      wie was akzeptiert wird must du in deine EGV bzw VA schauen wenn nix vorhanden von beiden dannfrage deinen SB




      Das kann ich dir beantworten. Oft sind die Gesetze derart unverbindlich formuliert, dass sie ohne die aktuelle Rechtssprechung einfach unzureichend informieren. Deshalb fragte ich nach der Rechtssprechung. Da sich die Rechtssprechung mit der Zeit ändert, fragte ich nach der aktuellen Rechtssprechung.
      Bei mir liegt keine gültige EGV oder VA vor, hatte ich bereits geschrieben. Du sagst, in diesem Fall müsste ich darlegen, ob ich mich beworben habe. Bin mir nicht sicher, aber ich meinte mal gelesen zu haben, das es keine Pflicht ist, auf das Formular zu regieren. Das will ich nun genau wissen.
      Hallo,

      ich habe diese Formulare nie zurückgeschickt.
      Wenn ich meine Bewerbungsbemühungen vorgelegt habe (dies habe ich immer zusammen mit meinem Antrag auf Erstattung von Bewerbungskosten getan), war dies ja der Beweis, dass ich mich beworben habe.

      Hierzu habe ich eine Excel-Liste erstellt mit mehreren Spalten:
      - lfd. Nr.
      - Name und Sitz des Arbeitgebers
      - Bewerbung als (Berufsbezeichnung)
      - beworben am
      - Ergebnis (hier kommt dann rein: keine Antwort, oder: Vorstellungsgespräch, Absage)
      - beworben per (Post, E-Mail, Online-Formular, persönliche Vorsprache, Fax)

      Natürlich habe ich mir bei Antragsabgabe immer bestätigen lassen, dass ich den Antrag inkl. Anlage abgegeben habe.

      Und unten auf meiner Auflistung habe ich - rein vorsorglich - Folgendes vermerkt:
      Ich weise darauf hin, dass es der Agentur für Arbeit untersagt ist, mit den oben genannten Arbeitgebern in Bezug auf meine Bewerbung Kontakt aufzunehmen. Eine Kontaktaufnahme ist erst erlaubt, wenn ich dies vorher schriftlich genehmigt habe.
      Sollte dann herauskommen, dass die AfA bzw. das JC dennoch selbst Kontakt mit dem potenziellen AG aufgenommen hat, dann ist die K*** am Dampfen, denn dann wird der Datenschützer eingeschaltet.

      Das war bei mir bisher nie nötig. Meine SB ist da sehr korrekt.
      Aber ich habe leider auch schon andere SBs erlebt ...

      Kopien der Bewerbungsschreiben (sofern vorhanden, auch die Original-Absagen oder Eingangsbestätigungen der AG) habe ich zur Einsichtnahme vorgelegt.
      Der/die SB hat dann auf meiner Liste abgehakt, wenn er die Unterlagen gesehen hat.

      Denn: Bewerbungsschreiben etc. haben nichts in der Akte zu suchen!

      Der Vorteil meiner Auflistung:
      Die von der AfA und dem JC vorgeschlagene Auflistung ist viel ausführlicher. Da wollen die noch den Ansprechpartner beim AG und dessen Telefonnummer wissen. Hierfür besteht aber keine rechtliche Veranlassung.

      Es bleibt Dir also tatsächlich nichts anderes übrig, als Dich zu bewerben.
      Probier' mal, es sportlich zu sehen.
      Schau, welche Erfahrungen Du für Dich persönlich sammeln kannst,
      was Du evtl. dabei noch lernen kannst,
      welche Verhaltensweisen Du verfeinern kannst.

      Es sind nicht die Dinge, die uns fertig machen,
      sondern unsere persönliche Sicht auf die Dinge

      (frei nach Epiktet).

      Diese (positive, offene) Sicht ist nicht immer einfach,
      aber sie erleichtert das Leben ungemein.

      In diesem Sinne: Halt die Ohren steif!

      LG
      AuE @};-
      Meine Beiträge geben meine persönlichen Erfahrungen und Ansichten wieder und sind nicht als Rechtsberatung zu verstehen. Eine Anwendung der von mir geschilderten Erlebnisse und Methoden erfolgt immer auf eigene Gefahr!
      Hallo,

      überprüfe mal den genauen Text der Rechtsfolgenbelehrung. Hier werden ggf. keine Sanktionen angedroht, so dass du notfalls deinen Hals aus der Schlinge ziehen könntest. Wenn du einen guten Eindruck bei deinen Freunden vom JC machen möchtest, bewirb dich aber trotzdem.

      Ich habe schon so viele Eingliederungsvereinbarungen per Verwaltungsakt gesehen, die eine falsche RFB haben. Dem Wortlaut der RFB sollen mögliche Verstöße gegen die in der EGV festgelegten Pflichten Leistungsminderungen zur Folge haben. Im Einleitungstext des EGV -VA steht jedoch immer, dass eine EGV zwischen Ihnen und ihrem Träger Grundsicherung nicht zustande kam.

      Fazit: So werden mögliche Rechtsfolgen gerade nicht angedroht ;-). Vielleicht findest du in deinen Sachen auch so was schönes :-)
      Mit den besten Wünschen aus Baden-Württemberg

      Betonwand - denn das JC kriegt mich nicht klein!
      Hallo Betonwand,

      es geht hier nicht um eine RFB unter einer EGV oder EGV-VA sondern unter einem Stellenangebot.
      Hier wären wohl andere Kriterien zu beachten.

      LG
      AuE @};-
      Meine Beiträge geben meine persönlichen Erfahrungen und Ansichten wieder und sind nicht als Rechtsberatung zu verstehen. Eine Anwendung der von mir geschilderten Erlebnisse und Methoden erfolgt immer auf eigene Gefahr!
      Hallo zusammen,

      mir ist sehr wohl bewusst, dass es sich hierbei nicht um eine EGV, bzw. eine diese ersetzenden VA handelt. Mein Beispiel habe ich jedoch trotzdem angeführt, da dieses sehr schön ist. So stellt das JC zunächst fest, "eine EGV zwischen Ihnen und Ihrem Träger für Grundsicherung ist nicht zustande gekommen...". Dem Wortlaut der RFB sollen nun mögliche Verstöße gegen die in der EGV (Anmerkung von mir: Die ja gerade nicht zustande gekommen ist, wurde ja auch vom JC selbst festgestellt) festgelegten Pflichten Leistungsminderungen vorsehen.

      Fazit: Hier fehlt die Androhung von sozialrechtlichen Konsequenzen gänzlich! Sanktionen können m. M. nach somit nicht rechtswirksam vollstreckt werden.

      Frage:

      Wie sieht es denn bei deinem Stellenangebot/Vermittlungsvorschlag aus? Ist die EGV korrekt, oder ist hier (hoffentlich) ebenfalls ein Widerspruch vorhanden (wie z. B. bei meinem Beispiel mit dem EGV-VA)?

      Gruß

      Karl
      Mit den besten Wünschen aus Baden-Württemberg

      Betonwand - denn das JC kriegt mich nicht klein!
      Hallo unabhängige Justiz,

      leider bin ich immer noch nicht verstanden worden.

      Die JC machen bekanntlich viele Fehler, sind arrogant und fallen somit gerne und kräftig auf die Fresse. Mein Beispiel mit dem EGV-VA, wo mein JC einfach zu blöd war, mir korrekt mögliche Rechtsfolgen anzudrohen, ist hierfür ein Paradebeispiel. Vielleicht hat das JC vergessen, in deiner aktuellen Sache (VV) ebenfalls vergessen, die korrekte RFB auszuwählen und droht dir ebenfalls keine Rechtsfolgen an, weil sie einfach zu blöd waren, den passenden Text aus ihrem umfangreichen Textbausteinkasten auszuwählen.

      Mir ist bewusst, dass deine Sache überhaupt nix mit der EGV, bzw. dem diese ersetzenden VA zu tun hat.

      Gruß und jetzt auch Ende

      Karl
      Mit den besten Wünschen aus Baden-Württemberg

      Betonwand - denn das JC kriegt mich nicht klein!
      ich werde Dir jetzt mal helfen:
      folgendes Anschreiben wurde mir gerichtlich bestätigt, dass es sich um ein klassisches Bewerbungsschreiben handelt, dazu Lebenslauf ohne Telefon ohne Email und Ohne Geburtsdatum oder Geburtsort. dazu das letzte Zeugnis beilegen. Alles sanktionsfest: Ach ja, wenn über 50 alt, vielleicht doch noch das Geburtsdatum rein.

      Dein Name und Anschrift

      Empfänger

      Bewerbung als



      Sehr geehrte Frau ....,

      vom Jobcenter XXXXX habe ich einen Vermittlungsvorschlag für die
      ausgeschriebene Stelle als XXXXX, (Referenznr.:XXXXXX) erhalten, über den ich mich sehr freue.

      Sehr gerne bewerbe ich mich deshalb um diese Stelle bei Ihnen.
      Zu meinen persönlichen Stärken zählen ein gewandtes und sicheres Auftreten, eine präzise Ausdrucksweise und Organisationstalent.
      Mein letztes Jahresgehalt als XXXX betrug XXXXX Euro (Jahresangabe). Über meine Verdienstmöglichkeiten bei Ihnen können wir gerne in einem persönlichen Gespräch verhandeln. Ich freue mich auf die Gelegenheit, mit Ihnen über die Möglichkeit einer Zusammenarbeit zu sprechen.

      Mit freundlichem Gruß
      Danke, bin selbst dabei, mir eine unfehlbare Bewerbung zu stricken. Zeugnisse lege ich aber nicht bei. Stattdessen werde ich "weitere Unterlage können nachgereicht werden" oder "gerne lege ich Ihnen weitere Unterlagen bei einem persönlichen Gespräch vor" einbauen.

      Das wird nicht sanktioniert, spart mir Geld und die Bewerbung wird schön mickrig - wie es unsere Freunde von den ZAF verdienen.
      Hallo,

      bei solchen "abgespeckten" Bewerbungen habe ich immer nur das Bewerbungsschreiben und meinen Lebenslauf geschickt.
      Den Lebenslauf noch schön doppelseitig kopiert, damit es noch als Standardbrief zu 58 Cent durchging ... :whistling:
      Man hat ja schließlich nichts zu verschenken ...

      Mein Text dazu: Meine komplette Bewerbungsmappe lege ich gern bei einem persönlichen Vorstellungsgespräch vor.
      Einen solchen Hinweis halte ich für sehr wichtig. Es beweist, dass Du bereit bist, alle Unterlagen vorzulegen. So kann man Dir keine Negativbewerbung unterstellen.

      Bei Bewerbungen, die über den Arbeitgeberservice der AfA / des JC laufen, schreibe ich dazu Folgendes:
      Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich zur Vorauswahl über den Arbeitgeberservice lediglich meinen Lebenslauf zur Kenntnis gebe. Meine kompletten Bewerbungsunterlagen bringe ich gerne zu einem persönlichen Kennenlern-Gespräch beim Arbeitgeber mit und freue mich schon auf eine entsprechende Rückmeldung.
      Hintergrund: Sonst hat auf einmal die AfA / das JC meine kompletten Bewerbungsunterlagen in der Akte, und die Arbeits-Zeugnisse gehören da definitiv nicht rein!
      Sehr skeptisch bin ich mittlerweile sowieso, weil die alles auf die E-Akte umgestellt haben.
      Zwar ist angeblich alles sooooo sicher verschlüsselt, aber wer's glaubt ....
      Wenn jemand wirklich an die Daten will, kommt er meiner Meinung auch dran!

      LG
      AuE @};-
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    Es gibt hier keine Rechtsberatung sondern wir tauschen nur Erfahrungen aus.

     

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